Bildende Kunst, Musik & Literatur in einzigartiger Architektur und Landschaft


 

Der Bahnhof Rolandseck war seit dem 19. Jh. ein lebendiger Treffpunkt von Künstlern, Politikern und Persönlichkeiten der Gesellschaft. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck knüpft an diese reiche Tradition an. Es bietet dem Besucher ein einzigartiges Kulturerlebnis aus hochkarätigen internationalen Ausstellungen, Konzerten und Lesungen in Verbindung mit einem spektakulären Blick auf die Landschaft am romantischen Rhein.

Der einzigartige Architekturkomplex aus dem klassizistischen Bahnhofsgebäude und dem licht durchfluteten Neubau des amerikanischen Star-Architekten Richard Meier umfasst vier Ausstellungsebenen. Im Zentrum steht die Kunst der beiden Namenspatrone Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, einem der einflussreichsten Künstlerpaare des 20. Jh.s. Der Maler, Bildhauer und Dichter Hans Arp war Mitbegründer des Dadaismus und Vorreiter einer organisch-abstrakten Formensprache, in deren Zentrum Wandel und Wachstum der Natur stehen. Die Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp entwickelte ein geometrisch-abstraktes Ordnungssystem, das sie in Perlenstickereien, Tapisserien, Kostümen und Inneneinrichtungen umsetzte.

Im Dialog mit diesen Werken werden in Sonderausstellungen großformatige Skulpturen und Malereien bedeutender zeitgenössischer Künstler wie Jonathan Meese, Anselm Kiefer oder Daniel Spoerri gezeigt. Darüber hinaus präsentiert das Arp Museum in wechselnden Ausstellungen herausragende Gemälde von der Renaissance bis in die Moderne aus der Sammlung Rau für UNICEF.

Als Erweiterung des Museums in die Landschaft hinein wurde ein Skulpturenufer entlang des Rheins mit raumgreifenden Werken von Bittermann & Duka, Peter Hutchinson, Thomas Huber, Johannes Brus und weiteren bekannten Künstlern entwickelt.

Musikalischer Höhepunkt ist neben einer Konzertreihe das im Juli stattfindende »Rolandsecker Kammermusikfestival« mit weltbekannten Solisten wie Hélène Grimaud, Sol Gabetta, Guy Braunstein und Emmanuel Pahud.

Eine Lesereihe mit prominenten Schriftstellern, darunter Günther Grass, Peter Rühmkorff, Urs Widmer und Herta Müller, ergänzt das Programm des Drei-Sparten-Hauses.

Programm-Highlights 2010/2011

Ein besonderes Glanzlicht wird die größte bisher in Deutschland gezeigte Retrospektive auf das Werk der Hauspatronin: »Sophie Taeuber-Arp. Bewegung und Gleichgewicht« ( 5. März – 6. Juni 2010 ). Im Sommer schließt sich eine Reflexion über » Das Fundament der Kunst. Die Skulptur und ihr Sockel seit Auguste Rodin« ( 25. Juni – 24. Oktober 2010) an. Im Herbst wird es dann » superfranzösisch. Die Malerei Frankreichs aus der Sammlung Rau« ( 16. September 2010 – März 2011) mit Gemälden von Boucher, Fragonard, Monet, Vuillard, Sisley u.a. Das Jahr 2011 wird in Kooperation mit der Bundesgartenschau in Koblenz thematisch unter dem Schwerpunkt »Natur & Landschaft« stehen.

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