Krieg und Frieden
Die Brücke von Remagen wurde während des Ersten Weltkrieges auf Drängen der deutschen Generalität erbaut, um mehr Truppen und Kriegsmaterial an die Westfront bringen zu können. Die Brücke trug zwei Eisenbahngleise und einen Fußgängersteg und galt als eine der schönsten Stahlbrücken über den Rhein. Ihre Berühmtheit erlangte die Brücke zum Endes des 2. Weltkriegs. Am 7. März 1945 gelang es einer kleinen Vorhut der 9. US-Panzerdivision die Brücke zu erobern. Diese Eroberung ging als das „Wunder von Remagen" in die Geschichtsbücher ein. Die deutsche Heeresleitung versuchte verzweifelt, in den folgenden Tagen die Brücke durch Bombenangriffe und Kampfschwimmer zum Einsturz zu bringen. Hitler setzte in vor Zorn ein Schnellgericht ein, das fünf Offiziere zum Tode verurteilte und vier von ihnen im Westerwald erschießen ließ. Am 17. März stürzte die schwer beschädigte Brücke ein und riss 30 amerikanische Soldaten in den Tod. Seit 1980 ist die Brücke Gedenkstätte. In den Türmen erzählt eine Ausstellung die Geschichte der Brücke. Die Ausstellung erinnert an den Bau, die Eroberung und an die schweren Kämpfe im Brückenkopf, an denen deutsche, amerikanische, belgische und englische Soldaten beteiligt waren. Erweitert wird sie um eine Liste der mehr als 200 Kriege seit 1945.






