Der Gefängnisturm wurde beim Bau der Unkeler Befestigungsanlage um 1553 als runder Turm errichtet und erhielt um 1700 die barocke Haube. Das Gefängnis befand sich im Kellergewölbe. Hier soll der junge Ludwig van Beethoven nach durchzechter Nacht aufgewacht sein. Besichtigung nach Vereinbarung.
Von Mitgliedern des Templerordens errichtet, wurde er 1215 das erste Mal urkundlich erwähnt. Während des 30jährigen Krieges wurde der Templerhof zerstört, 1657 wieder aufgebaut und beherbergt heute ein Feinschmeckerrestaurant.
Das älteste Haus der Stadt. Zurückgehend auf das 11. Jh. ist der massive Steinbau in jetziger Form auf das Jahr 1438 datiert. Heute ist es Heimatmuseum der Stadt und Stätte bürgerlicher Begegnung.
Rekonstruierter Wachtturm des Obergermanischen Limes. Er stellt den Beginn des berühmten römischen Grenzwalls gegenüber Germanien dar. Aus römischen Bruchsteinen nahe des ursprünglichen Standortes rekonstruiert, wird er durch das nahe gelegene, 2008 neu errichtete Limes-Informationszentrum "RömerWelt" ergänzt.
Bürgerstolz und Selbstbewusstsein sind die Fundamente für diesen imposanten Wehrturm des 15. Jahrhunderts, der zu den mächtigsten mittelalterlichen Verteidigungstürmen in ganz Deutschland zählt. Mit seinen 56 Metern Höhe ist er eine Landmarke und Wahrzeichen von Andernach. Seine 4 Meter dicken Mauern haben selbst den französischen Sprengversuchen des französischen Sonnenkönigs im 18. Jahrhundert mühelos Stand gehalten.
Für Baumaterial aus der nahen Vulkaneifel war Andernach wichtiger Hafen und Verladestation. Dafür bedurfte es der Technik von Verladekränen, welche die schwere Fracht heben und drehen konnten. Ein seltenes und noch mechanisch intaktes Exemplar aus dem 16. Jahrhundert steht am Rheinufer und beeindruckt durch die Tatsache, dass die Kransäule samt Dach und Auslegearm 360° gedreht werden konnte, während die Last am Haken hing.

Einzigartig im Rheintal: Der Deich in Neuwied - Seit fast 80 Jahren schützt er die Neuwieder vor den Fluten des Rheins.
Die 5 m hohe und 500 m lange Deichmauer in der Innenstadt Neuwieds ist Teil eines 7,5 km langen Hochwasserschutzsystems, das 1931 infolge verheerender Hochwasser fertiggestellt wurde.
Von Niederbieber her verlief einst der römisch-germanische Limes weiter über den Kamm des Wingertsberges ins Aubachtal hinab und dann die Alteck hinauf weiter durch den Gladbach-Heimbach-Weiser Wald zur Sayn hinunter, wo er das heutige Neuwieder Stadtgebiet verließ.
Im Neuwieder Stadtgebiet gab es etwa 35 Limestürme, davon einer auf der Kuppe des Wingertsberges. Nicht weit von dessen im Boden erhaltenen, heute überbauten Grundmauern errichtete man 1969/71 ein Modell dieses Turmes als historisches Denkmal.
Im heute überbauten Gelände zwischen dem alten und dem neuen Friedhof lag eines der größten römischen Kastelle am obergermanischen Limes, errichtet um 190 n.Chr., zerstört beim Vorrücken der Franken über den Limes um 259/260 n.Chr.
Trotz späterer Überbauung des Geländes sind die Grundmauern des riesigen Römerbades heute gesichert und verschaffen einen Eindruck der imposanten Anlage.

Weißenthurm verdankt seinen Namen dem noch erhaltenen Wachturm. Der Weiße Turm wurde als kurtrierischer Zoll- und Grenzturm etwa 100 Meter vor der Grenze zum Kurfürstentum Köln errichtet. Bis 1829 verlief der Durchgangsverkehr auf der am Turm vorbeiführenden "Alten Straße". Seit 1983 gilt der Weiße Turm als Kulturdenkmal und ist nach dem Landesgesetz sowie der Haager Konvention geschützt. Im Volksmund heißt er "Eulenturm".
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Zwischen 1828 und 1830 erbaute Gießhalle der Sayner Hütte. Durch ihre sensationelle Eisen-Tragkonstruktion erscheint sie wie eine dreischiffige Basilika, die trotz ihrer Größe filigran und feingliedrig bleibt. Die Sayner Hütte war neben Berlin und Gleiwitz dritter Standort der Königlich-Preußischen Eisengießereien. Besichtigung möglich.
Gegen Ende des 16. Jh. kamen die Jesuiten nach Koblenz und übernahmen ein Zisterzienserinnenkloster. Später errichteten sie den zweiflügeligen "Schulbau", das heutige Alte Rathaus. Mit der Inschrift „Jesuitenkollegium“ am Rathausbogen wird an die älteste Schuleinrichtung der Stadt erinnert.
In vier Bauabschnitten wurde die Stadtmauer um Oberwesel gebaut. Diese gewaltige Verteidigungsanlage schützte einstmals nicht mehr als 1000 Bürger. Sie zählt zu den bedeutendsten Denkmälern profaner Wehrarchitektur des Mittelalters in Deutschland und beeindruckt bis heute durch seine Türme, Wehrgänge und Mauern.

Der Aussichtstempel, den Graf von Ostein im Jahr 1788 erbauen ließ, wurde während der romantischen Epoche des 19. Jahrhunderts zum Mittelpunkt vieler Geistesgrößen ihrer Zeit. Zu den begeisterten Besuchern zählten u. a. Brentano, Beethoven oder Goethe. Im November 1944 durch alliierte Bomber zerstört, konnte er nach vollständiger Rekonstruktion im Juni 2006 wieder eingeweiht werden.
In der weltberühmten Drosselgasse reihen sich auf 144m Weingasthäuser und Gartenschänken mit guter Küche aneinander, hier wird die vielzitierte Rheinische Fröhlichkeit gefeiert. Genießen Sie einen Rüdesheimer Kaffee oder einen Rheingauer Riesling bei täglicher Livemusik von früh bis spät.
Der Brömserhof ist eine ausgedehnte Anlage aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Beeindruckend sind in dem ehemaligen Sitz der Brömser von Rüdesheim (bis 1668) auch heute noch die gotische Kapelle und der Ahnensaal mit herrlichen Fresken. Heute beherbergt der Brömserhof das Museum "Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett".