Klein Arkadien am Rhein


Am Fuße des Sayner Burgberges erbauten die Herren von Reiffenberg im 14. Jh. ein mittelalterliches Burghaus. 1753 wurde es zu einem barocken Herrenhaus umgestaltet. Anfang des 19. Jahrhunderts vergrößerte sich der Besitz und 1848 zog Fürst Ludwig zu Sayn-Wittgenstein-Sayn mit seiner schönen russischen Gemahlin, Fürstin Leonilla, in das Schloss Sayn ein. Es ist ein neogotischer Traum der Rheinromantik und scheint wie ein klein Arkadien, etwas abseits im stillen Sayntal, nahe am Rhein zu liegen. Das Schloss wurde 1945, kurz vor Kriegsende, erheblich beschädigt und verfiel. Mit wieder erwachender Wertschätzung der Neugotik erklärte man Schloss Sayn zu einem Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Dank intensiver Unterstützung konnte von 1995-2000 der Gebäudekomplex restauriert werden. Heute erstrahlt das Schloss  wieder in altem Glanz mit Salons und feiner Gastronomie, im Eigentum der Fürstenfamilie.

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