Überrest der einstigen Burg Rolandseck. Efeu umranktes Bogenfenster, das seit 1673 bestand, 1839 einstürzte und durch den Kölner Dombaumeister 1840 wiederaufgebaut wurde. Symbol der Rheinromantik mit herrlichem Ausblick. Traditionsreiche Gastronomie vor Ort.
Am Marktplatz gelegene mittelalterliche Burganlage. Heute Erlebnisburg mit Burgverlies, Folterkammer, Römischer Glashütte und Glasbläservorführungen. Die kurfürstliche Burggastronomie bietet Rittermahle und mittelalterliche Tafeleien.
1259 erbaut und im 17. Jh. zu einer dreiflügeligen Schlossanlage erweitert. Erneuter Umbau ab 1848 im neogotischen Stil. Als „Schloß des Jahres" benannt, besitzt Arenfels 365 Fenster, 52 Türen und 12 Türme und Türmchen.
Eine der ältesten Burgen am Mittelrhein. Anfang des 11. Jh. erbaut. Zeitweise wurden hier im 13. Jh. die Reichsinsignien aufbewahrt. Von der einst bedeutenden Anlage ist nur noch der Unterbau der Ringmauer erhalten. Heute Wanderziel und Aussichtspunkt.
Die Höhenburg aus dem 11. Jh. wurde mehrfach zerstört und durch den bekannten Baumeister Von Lassaulx im 19. Jh. wieder errichtet. Seit 2000 ist sie die umfangreich sanierte „Byteburg“ und bietet Forschungslabor und Zukunftswerkstätten für die elektronisch-digitale Welt von Morgen. Rheineck ist in Privatbesitz und nicht zu besichtigen.
Der villenartige Schlossbau am Rhein oberhalb von Brohl-Lützing datiert aus dem Jahr 1891. Der Außenbereich der Burg ist zu besichtigen. Der renovierte große Saal kann für Feste angemietet werden.
Wasserburg aus dem 14. Jh.. 1890 in eine Schlossanlage umgebaut und seit 1907 im Besitz der Prinzen von Hohenzollern. Heute belebter Kultur- und Veranstaltungsort, der mit hochkarätigen Konzerten auf sich aufmerksam macht.
Kaiser Friedrich Barbarossa schenkte für geleistete Dienste 1167 die Stadt Andernach samt Rheinzoll dem Kölner Erzbischof. Dieser baute daraufhin die Stadtburg zum Schutze. Im verbliebenen Burgfried lässt sich heute stimmungsvoll der Bund fürs Leben schließen.
Repräsentativer Bau bis heute im Eigentum der Fürsten zu Wied. 1707-1712 im Klassizismus erbaut. Im Innern festliche Stukkaturen. Ein englischer Landschaftsgarten fügt sich an. Keine Besichtigung, da Privatbesitz.
Die alte Burg steht auf einem schmalen Felsgrat, auf drei Seiten von der Wied umflossen. Der starke, wohnturmartig ausgebaute Bergfried stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Hof der Hauptburg befindet sich ein wieder freigelegter Brunnen.
Heute ist die bequem zu erreichende, teilweise restaurierte Burg ein gern besuchtes Ausflugsziel.
Führungen nach Vereinbarung möglich.
Über 800 Jahre alte Stammburg der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein mit herrlichem Weitblick. Neben der schönen Aussicht lockt auch die hervorragende Gastronomie. Den Besucher erwarten ein elegantes Restaurant, ein uriger Gewölbekeller sowie eine sonnige Außenterrasse und ein romantischer Burginnenhof.
Anfang des 19. Jh. erbaut, galt sie bei ihrer Fertigstellung als uneinnehmbar. Sie ist ein Meisterwerk preußischen Festungsbaus. Jugendherberge, Gastronomie, Museen und Open Air-Veranstaltungen laden auf dem weitläufigen Gelände hoch über dem Rhein ein.
Kurfürst Clemens Wenzeslaus ließ 1777-1786 das Schloss errichten. In den Jahren 1850 bis 1857 amtierte hier als preußischer Militärgouverneur Prinz Wilhelm – späterer deutscher Kaiser Wilhelm I. . Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde es wieder aufgebaut und dient heute als Behördensitz. Es ist nicht zu besichtigen.
1226 erbaut, erhebt sich die Burg über der Lahnmündung. Seit 1850 in Privatbesitz, bietet sie sehenswerte Burgführungen. Goethe verfasste hier beim Anblick von Lahneck seinen „Geistesgruß“. 1851 war die Burg Schauplatz der tragischen Geschichte um die junge englische Reisende Idilia Dubb.
Ab der Mitte des 14. Jh. schrittweise ausgebaut, gehörte die Martinsburg zur Stadtbefestigung von Lahnstein. Die malerische Baugruppe beinhaltet heute ein Fastnachtsmuseum und eine Münzprägeanstalt, die in Verbindung mit einer Stadtbesichtigung zu erkunden sind.
Kurfürst Balduin von Trier ließ 1327 die Kurfürstliche Burg errichten. Die kleine Festung fungierte auch als Zollburg in Ufernähe – eine Besonderheit gegenüber den meisten Höhenburgen. Heute befindet sich dort das Museum der Stadt mit umfangreicher Thonet-Ausstellung.
Über 150 m hoch über dem Rhein gelegen, gehört sie mit ihrer Nachbarburg Liebenstein zu den „feindlichen Brüdern“. Eine Sage berichtet von den Brüdern, die in gleicher Liebe zu einer Frau entbrannten. Um 1100 erbaut, ist sie heute größtenteils Ruine, besitzt aber Gastronomie mit herrlichem Ausblick.
Ende des 12. Jh. erbaut, gehört Liebenstein zu den bekanntesten Rheinburgen. Sie war „Ganerbenburg“, da durch Erbteilungen mehr als zehn Familiensippen gleichzeitig dort lebten. Heute befindet sich ein Hotel-Restaurant in den verbliebenen Gebäuden der einstigen Wehranlage.
1356 durch den Erzbischof von Trier errichtet, war sie zeitweise Residenz der Kirchenfürsten. Sie beeindruckt durch ihren für damalige Zeiten technischen Fortschritt. Seit 1806 Halbruine, wurde sie zwischen 1900 und 1906 wiederaufgebaut.
Um 1370 vom mächtigen mittelalterlichen Geschlecht derer von Katzenelnbogen erbaut. Schutzburg gegen das kurtriersche Machtgebiet, das durch die Burg Maus repräsentiert wurde. Prägende Burg im Rheintal. Heute im Privatbesitz und nicht zu besichtigen.
Zwischen 911 und 1166 erstmals erwähnt, gehört sie zu den wenigen „Ganerbenburgen“. Durch Erbteilung lebten hier in der Hochzeit des 14. Jh. über 24 Familienzweige mit über 250 Mitgliedern. Heute beherbergt die Burg ein romantisches Burghotel und bietet grandiose Ausblicke.
Dort wo der Rhein seit dem 15. Jh. „Wildes Gefähr“ heißt, thront auf einem Rheinfelsenriff bei Kaub die Burg Pfalzgrafenstein. Wie ein steinernes Schiff erhebt sich die mittelalterliche Zollburg aus der Mitte des Rheins. Heute ist die Pfalz Besuchermagnet und Symbol der Rheinromantik.
Mitte des 13. Jh. erstmals erwähnt, ist sie ein gut erhaltenes, spätstaufisches Beispiel des Burgenbaus am Rhein. Idyllisch zwischen den Weinbergen gelegen, beherbergt die Burg heute ein Hotel.
Erstmals 1135 erwähnt, ist sie heute Stadtbild prägend für Bacharach. Den ältesten Teil stellt der mächtige Wohnturm dar. Stahleck thront hoch über Stadt und Fluss und ist bekannt als eine der schönsten Jugendherbergen Europas.
Die Wehranlage liegt inmitten von Weinbergen über dem Rhein und stellt eine typische rheinische Hangburg dar. Dominiert wird die Anlage von einem 25 Meter hohen, runden Bergfried. 1689 zerstört verblieb sie Ruine. Fürstenberg ist bis heute offene Ruine und in Privatbesitz.
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Um 1300 zunächst als Fachwerk-Wehrturm als Teil der Stadtbefestigung errichtet. Später wurde das Fachwerk massiv ausgemauert und durch zwei angedeutete Rundtürme ergänzt. Die Ruine befindet sich in Privatbesitz.
Im 11. Jh. erbaut, war sie einst berüchtigtes Raubritternest. Mehrfach belagert und zerstört, wurde sie im 19. Jh. durch König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zum Jagdschloss umgebaut. Heute ist sie ein interessantes Beispiel mittelalterlicher Rheinburgenbaukunst mit Elementen der Rheinromantik.
Um 1300 errichtet, stand die Anlage ständig unter Zwistigkeiten zwischen Erzbischof und Pfalzgrafen. Von den Franzosen im 17.Jh. zerstört. Im Jahr 1920 ließ der Industrielle Hugo Stinnes sie als Sommersitz in neugotischem Stil repräsentativ ausbauen. Die Burg ist in Privatbesitz und nicht zu besichtigen.
Eine der größten Höhenburgen am Rhein. Die fast tausendjährige Geschichte der Burg bildet den Rahmen für die Sammlungen des umfangreichen und in seiner Vielfalt einmaligen Burgmuseums. Heute wird die Burg gerne als Kulisse für Hochzeiten und Taufen genutzt.
Als Zollburg im 13. Jh. erbaut. 1823 erwarb Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen den gut erhaltenen Ruinenbestand und ließ die Burg ganz im Sinne der Rheinromantik des 19. Jahrhunderts wieder aufbauen. Heute in Privatbesitz, bietet sie Besichtigungen, Ferienwohnungen und ist Ort romantischer Trauungen.
Romantische Nachtführungen
Veranstaltungskalender Kleiner Weinprinz
Sagenumwobener Zollturm im Rhein mit römischen Ursprung. Hier soll der grausame Mainzer Erzbischof Hatto von Mäusen getötet worden sein. 1689 zerstört, errichteten die Preußen Mitte des 19. Jh. auf der Insel einen Signalturm für die Schifffahrt, wie er heute noch zu sehen ist.
1282 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, geht die Verteidigungsanlage auf römische Ursprünge zurück. Mehrfach zerstört und erst Mitte des 19. Jh. durch einen vermögenden Kölner Kaufmann wieder errichtet. Heute Sitz von Stadtverwaltung und Binger Heimatmuseum.
Als Zollstation für Kur-Mainz gewann die Burg mit Beginn des 13. Jahrhunderts an Bedeutung. Beeindruckend die 20 m hohe Schildmauer mit zwei Ecktürmen. Die Burgruine ist nicht laufend geöffnet. Es können Besichtigungen und Tagesprogramme mit Bewirtung vereinbart werden.
Wahrscheinlich zwischen 800 und 1000 erbaut auf Resten römischer Fundamente. Nach Zerstörungen Anfang des 19. Jh. erneuert. Treffpunkt vieler illustrer Persönlichkeiten der Zeit (Goethe, Brentano, Heine, Gebrüder Grimm…). Heute beherbergt es das Rheingauer-Weinmuseum.