Burgruine Fürstenberg

Mainzer Str. 5, 55413 Oberdiebach

Die typische Hangburg über dem Rhein, wo das Diebachtal in den Rhein mündet, ist die einzige nicht wiederaufgebaute Burgruine am linken Ufer des Oberen Mittelrheins. Die Burg wurde etwa ab 1217 erbaut.

Erhalten sind Teile der Umfassungsmauer, Teile der hohen durch einen runden Flankenturm verstärkten Schildmauer und der runde sich nach oben verjüngende Bergfried mit Zinnenkranz. Die Burg diente unter anderem als „Vorwerk“ zur pfalzgräflichen Burg Stahleck in Bacharach. Sie fungierte zudem zum Schutz des kurkölnischen Besitzes und seiner Zolleinnahmen um Bacharach. Während des Dreißigjährigen Krieges von 1618 bis 1648 eroberte der Spanier Ambrosio Spinola 1620 die Burg Fürstenberg. Im Jahr 1632 musste der Spanier sie jedoch an die Schweden unter König Gustav Adolf übergeben. Knapp 60 Jahre später, 1689, wurde sie von französischen Truppen zerstört und seitdem nicht wieder aufgebaut. Erhaltungsmaßnahmen erfolgten ab Ende der 1990er Jahre. Die Burg ist heute in Privatbesitz und von außen zu besichtigen. Ein Zuweg vom Prädikatswanderweg RheinBurgenWeg führt zu ihrem Standort an der Hangkante. Der Innenbereich ist im Rahmen von Welterbe-Gästeführungen zugänglich.

Burgruine Fürstenberg

55413 Oberdiebach Mainzer Str. 5
Ruine Burg Fürstenberg
Mainzer Str. 5
55413 Oberdiebach


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