Samstag, 28.02.2026
Roentgenmuseum: Ausstellung "Geformt aus Feuer und Stein" Vernissage
Raiffeisenplatz 1 a, 56564 Neuwied
Neue Sonderausstellung im Roentgen-Museum Neuwied
Begrüßung Achim Hallerbach Landrat Kreis Neuwied
Einführungsrede & Preisverleihung Fotografiewettbewerb Jennifer Stein M. A. Museumsleitung
Audiovisuelle Multivisionsshow »Die schönsten Orte im Westerwald« Andreas Pacek
Musik Frank Pacek Ambient / Epic Music
Eintritt frei
Fotografien von Andreas Pacek sowie Keramiken von Martin Goerg und Andreas Hinder zeigen Landschaft und Kunst des Westerwalds Neuwied - Landrat Achim Hallerbach und Museumsleiterin Jennifer Stein eröffnen am Samstag, 28. Februar 2026, um 15 Uhr die neue Sonderausstellung „Geformt aus Feuer und Stein – Der Westerwald in Fotografie und Keramik“ im Roentgen-Museum Neuwied. Die Ausstellung widmet sich dem Westerwald als Natur- und Kulturraum, dessen Charakter wesentlich durch seinen vulkanischen Ursprung geprägt ist. Basalt-, Phonolith- und Schieferformationen, dichte Wälder, weite Höhenzüge und Industrierelikte formen eine Landschaft von archaischer Kraft – zugleich ist die Region seit Jahrhunderten ein Zentrum der Keramiktradition. Der Neuwieder Fotograf Andreas Pacek nähert sich dieser Landschaft mit einem sensiblen Gespür für Licht, Struktur und Atmosphäre. Seine Fotografien zeigen den Westerwald in stiller Weite: kraftvoll, erdig und zugleich poetisch. In einen spannungsvollen Dialog mit den Fotografien treten die keramischen Arbeiten von Martin Goerg und Andreas Hinder aus Höhr-Grenzhausen. Beide Künstler stehen in der Tradition des Westerwälder Steinzeugs und entwickeln daraus eigenständige zeitgenössische Positionen.
Martin Goerg arbeitet mit Westerwälder Steinzeugton und greift in seiner Interpretation des traditionellen Salzbrandes auf eine jahrhundertealte Technik zurück. So entstehen archaisch anmutende Gefäße und Plastiken mit lebendigen, changierenden Oberflächen und erdigem Charakter, deren reduzierte Formensprache eine eindrucksvolle räumliche Präsenz entfaltet.
Andreas Hinder gestaltet seine keramischen Tierplastiken im freien Aufbau. Motive wie Hase, Fuchs oder Rabe verweisen sowohl auf heimische Tierarten als auch auf archetypische Figuren mit mythologischem Symbolgehalt. Seine Arbeiten verbinden eine klare, zeitgenössische Form mit erzählerischer Tiefe und thematisieren die Beziehung zwischen Natur, Mythos und menschlicher Vorstellungskraft.
Begleitet wird die Ausstellungseröffnung von einer audiovisuellen Multivisionsshow über den Westerwald von Andreas Pacek. Die epischen Klangwelten von Hans Zimmer und weiteren Komponisten werden dabei von Frank Pacek interpretiert.
Im Rahmen der Vernissage findet zudem die Preisverleihung des begleitenden Fotowettbewerbs statt.
Ausstellungsdauer: 28.02. – 12.04.2026
Öffnungszeiten:
Di.–Fr. 11–17 Uhr, Sa. + So. 14–17 Uhr Museums-Samstag: Freier Eintritt am ersten Samstag im Monat
Alle Ausstellungsräume sind barrierefrei erreichbar.



